KI und Bargeld-Obergrenze – Spielbankenverband positioniert sich
Künstliche Intelligenz beim Glücksspiel, das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern schon bald Alltag. „Wir prüfen, ob und wie KI in Spielbanken eingesetzt werden kann“, sagt Kerstin Kosanke, Präsidentin des DSbV Deutscher Spielbankenverband e. V. (DSbV) nach ihrer Wiederwahl. Zusammen mit Thomas Schenk und Claudia Böhm wurde sie in ihrem Vorstandsamt bestätigt.
Doch nicht nur KI wird für 2026 ein Thema des Verbandes sein, sondern auch die Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro. „Es gibt eine neue EU-Geldwäsche-Verordnung. Die gilt zwar erst ab Juli 2027, betrifft aber auch die Spielbanken. Wir überlegen, wie wir das Thema im Spielbetrieb umsetzen können.“ erzählt Kerstin Kosanke, die außerdem eine der beiden Geschäftsführerinnen der brandenburgischen Spielbanken ist.
Für die DSbV-Präsidentin bleibt ein anderes Thema Herzensprojekt: „In den Spielbanken bieten wir unseren Gästen ein sicheres und seriöses Glücksspielerlebnis. Dafür stehen wir. Glücksspiel darf nicht im lizenzfreien Raum ohne jeden Schutz passieren, so wie es im Internet oftmals angeboten wird.“
Der DSbV vertritt sieben staatlich konzessionierte Spielbankunternehmen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft sowie die ebenfalls staatlich konzessionierte, aber private MERKUR SPIELBANKEN NRW GmbH. Zusammen haben alle DSbV-Spielbanken 35 Standorte in Deutschland.
DSbV – Verantwortung beim Glücksspiel
„Rien ne va plus“ – „Nichts geht mehr!“ ruft der Croupier. Kein Spieler darf mehr setzen, jetzt dreht sich die Roulettescheibe, und alle starren gebannt auf die Kugel… Seit fast 200 Jahren fasziniert das Glückspiel in Casinos in Deutschland die Menschen. Besonders die Spielbanken, die eine staatliche Konzession haben, spielen bis heute eine wichtige Rolle – auch aus fiskalischer Sicht für die öffentlichen Haushalte.
Die deutschen Spielbanken gliedern sich in zwei Gruppen unterschiedlicher Rechtsformen. Zum einen die staatlich konzessionierten Spielbankgesellschaften an 35 Standorten in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein), zum anderen die staatlich konzessionierten Spielbanken in privater Regie. Die Spielbanken Nordrhein-Westfalen mit fünf Standorten waren ursprünglich in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft, wurden aber im Herbst 2021 privatisiert.
Der DSbV vertritt die Anliegen der öffentlich-rechtlichen gemeinwohlorientierten Spielbanken. Er nimmt Stellung zu Themen wie Spielerschutz, Glücksspielrecht, Wirtschaftsfaktor Glücksspiel, Zukunftstechnologien, Internet und Glücksspiel.
Der DSbV repräsentiert die staatlich konzessionierten Spielbankunternehmen an 30 Standorten in sieben Bundesländern (BSE 2025: 479 Mio. €) – die bisher öffentlich-rechtlichen Spielbanken in NRW an fünf Standorten (BSE 2025: 322 Mio. €) wurden im Herbst 2021 privatisiert …
Der DSbV votiert auch in Zeiten der digitalen Transformation für reguliertes und sicheres Glücksspiel, das die Glücks-Spielkultur pflegt, aber auch veränderte Spielgewohnheiten berücksichtigt. Zur Einschätzung des Online-Glücksspiels und des “neuen” Glücksspielstaatsvertrages 2021 …
PRESSE | „Spielbanken zeigen sich krisenfest und erwarten Ergebnisse wie vor der Pandemie 2019. Prognose – Positiver Re-Start mit 8 Prozent Plus im 1. Quartal gegenüber der Vergleichszeit 2019. Zur Situation von Roulette, Black Jack & den Automaten in staatlich-konzessionierten Spielbanken …
Für mehr Information zum öffentlichen Auftrag, zum Spielerschutz, zu den Positionen der öffentlich-rechtlichen Spielbanken oder zum Thema „Wirtschaft und Recht des Glücksspiels“: Nutzen Sie unser Kontaktformular.