Gegen Kommerzialisierung
Nach Auffassung des DSbV gehört das Glücksspiel aufgrund seiner innewohnenden Gefahren nicht in kommerzielle Hände.
Ein durch den Markt geregeltes Glücksspiel würde eine sozial unerwünschte, negative Dynamik entfalten und zu einer Expansion aggressiver Spielangebote führen, die mit den Prinzipien der gesellschaftlichen Verantwortung nicht zu vereinbaren sind.
Die Expansion eines nicht regulierten, aggressiven und spielsuchtfördernden Glücksspiels würde zu erheblichen volkswirtschaftlichen Schäden führen.
Spieler- und Jugendschutz hätten nur noch eine untergeordnete Bedeutung.
Logische Konsequenz dieses ungezügelten Wachstums wären eine Zunahme der Spielsucht und weitere negative Begleiterscheinungen wie beispielsweise Geldwäsche, andere Formen von Kriminalität und private Verschuldungs- und Insolvenzrisiken.

